Die kognitive Dysfunktion beim Hund (CCD) ist eine häufige Erkrankung geriatrischer Patienten und gewinnt in der Praxis zunehmend an Bedeutung. In diesem Webinar werden die neuen CCD-Guidelines vorgestellt und deren praktische Umsetzung erläutert.
Sie erhalten einen kompakten Überblick über typische Symptome, diagnostische Vorgehensweisen und evidenzbasierte Therapieoptionen. Zudem wird die Kommunikation mit Hundehalterinnen und -haltern thematisiert – von der sensiblen Ansprache des Verdachts bis zur langfristigen Begleitung betroffener Patienten.
Sprache: Deutsch
Aufgezeichnet am 12. August 2026.
Die Fortbildungsveranstaltung „Der alte Hund mit Demenz" ist mit „1 Stunde" AG-TFA Fortbildungsstunden von der Arbeitsgemeinschaft zur Anerkennung von Fort- und Weiterbildungen für Tiermedizinische Fachangestellte nach § 5 Abs. 1a und 2 des Gehaltstarifvertrages anerkannt.
Gemäß den Fortbildungsrichtlinien für Tiermedizinische Fachangestellte ist dieses Webinar mit 1 Fortbildungsstunde akkreditiert und wird vom Verband Schweizerischer Veterinärmedizinischer Praxisassistenten (VSTPA) sowie der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) als Fortbildung für Tiermedizinische Fachangestellte anerkannt.
Die Anerkennung der Bildungsstunden ist unter der Voraussetzung eines positiven Abschlusses der Wissensüberprüfung im genannten Zeitraum genehmigt und gilt von: 12.08.2026 - 11.08.2027
Speaker:
Claudia Richter
DVM, DACVB
Während ihrer Arbeit bei der BC SPCA entdeckte Dr. Richter ihre große Leidenschaft für Verhaltensmedizin. Sie führte stressarme und angstfreie Methoden in der Klinik ein und begann eine Facharztausbildung im Bereich Veterinärverhalten. Im Jahr 2017 gründete sie "Pacific Veterinary Behavior Consulting" (Vancouver, British Columbia) und wurde 2024 Diplomate des American College of Veterinary Behaviorists.
Im November 2025 zog Dr. Richter von Kanada nach Deutschland, um eine neue Stelle am Veterinärklinikum der Universität Hannover anzutreten, wo sie eine neue Abteilung für Veterinärverhaltensmedizin aufbaut. Zu ihren besonderen Interessengebieten zählen der Zusammenhang zwischen körperlichen und Verhaltensstörungen sowie die Psychopharmakologie.